Info Screen für Empfang und Werkstor

Der erste Bildschirm einer digitalen Anmeldung ist das Tablet, an dem sich Besucher und Fahrer selbst einchecken. Der zweite ist der Info Screen: ein Bildschirm am Empfang oder Werkstor, der nicht bedient wird, sondern zeigt — Begrüßung, wer gerade auf dem Gelände ist, Hinweise und Termine. Dieser Beitrag erklärt, was ein Info Screen leistet, welche Inhalte zu Empfang und Werkstor passen und worauf Sie beim Datenschutz achten sollten.

Auf einen Blick

  • Ein Info Screen ist ein zusätzlicher Anzeige-Bildschirm — kein Ersatz für den Check-in.
  • Typische Inhalte: Begrüßung, Anwesenheit, unfallfreie Tage, Wetter, Hinweise, Bilder und Videos.
  • Läuft auf jedem Smart-TV oder Bildschirm mit Browser — keine Spezialhardware nötig.
  • Personenbezogene Daten gehören nicht offen auf den Schirm: Zahlen statt Namen.

Was ist ein Info Screen?

Ein Info Screen — auch digitales Infoboard oder Signage-Screen genannt — ist ein Bildschirm, der Informationen anzeigt, ohne dass ihn jemand bedient. Am Empfang oder Werkstor läuft er dauerhaft und wechselt selbstständig durch seine Inhalte. Wichtig ist die Abgrenzung zum Check-in-Terminal: Am Anmelde-Tablet meldet sich der Besucher aktiv an. Der Info Screen ist passiv — er informiert alle, die vorbeikommen, und ersetzt so das schwarze Brett und die ausgedruckten Aushänge an der Wand.

Was zeigt ein Info Screen?

Welche Inhalte sinnvoll sind, hängt vom Standort ab. In der Praxis haben sich diese Kacheln bewährt:

  • Begrüßung mit Firmenname und Logo
  • Anzahl der Personen aktuell auf dem Gelände — als Zahl, nicht namentlich
  • unfallfreie Tage als sichtbares Sicherheitssignal
  • Wetter und Uhrzeit
  • betriebliche Hinweise: Anlieferzeiten, Tor-Regeln, nächste Betriebsversammlung
  • eigene Bilder, Imagefilme oder Sicherheitsvideos

Empfang und Werkstor: unterschiedliche Aufgaben

Am Empfang steht der Eindruck im Vordergrund: eine saubere Begrüßung, Orientierung für Gäste, vielleicht ein kurzer Imagefilm während der Wartezeit. Am Werkstor zählt die Sicherheit: Anlieferzeiten, wo sich Fahrer melden, welche Schutzausrüstung Pflicht ist und wie viele Fahrzeuge gerade auf dem Hof stehen. Derselbe Bildschirmtyp, andere Inhalte — deshalb sollte sich ein Info Screen je Standort frei bestücken lassen.

Braucht es Spezialhardware?

Nein. Ein Info Screen läuft auf jedem Smart-TV oder Bildschirm, der einen Browser hat — oft genügt ein handelsüblicher Fernseher mit einem kleinen Media-Stick. Die Anzeige kommt aus dem Browser, die Inhalte pflegen Sie zentral. Ein eigener Rechner oder proprietäre Signage-Hardware ist nicht nötig. Das hält die Kosten niedrig und macht einen zweiten oder dritten Bildschirm an weiteren Eingängen unkompliziert.

Datenschutz: nur zeigen, was gezeigt werden darf

Ein öffentlich sichtbarer Bildschirm am Empfang wird datenschutzrechtlich heikel, sobald personenbezogene Daten darauf erscheinen. Die Namen anwesender Besucher gehören nicht offen auf einen Schirm, den jeder Vorbeikommende sieht — das wäre eine unbefugte Offenlegung. Der saubere Weg ist, mit Zahlen statt Namen zu arbeiten: „24 Personen auf dem Gelände“ ist unproblematisch, eine namentliche Liste nicht. Mehr dazu im Beitrag zur digitalen Besucheranmeldung und DSGVO.

Info Screen mit GateSign

Bei GateSign ist der Info Screen Teil desselben Systems wie der Check-in. Er läuft auf einem separaten Bildschirm am Empfang oder Werkstor, zeigt live, wie viele Personen auf dem Gelände sind (als Zahl), dazu unfallfreie Tage, Wetter und Ihre eigenen Hinweise als durchlaufendes Laufband. Farben, Hintergrund und Schrift passen Sie an Ihr Corporate Design an, und es braucht keine Spezialhardware — ein Smart-TV mit Browser genügt.

Sehen Sie den Info Screen in Aktion

In einer kurzen Vorstellung zeigen wir, wie sich der Bildschirm an Ihr Design anpassen lässt und welche Inhalte für Ihren Empfang oder Ihr Werkstor sinnvoll sind.

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Häufige Fragen

Was ist ein Info Screen am Empfang?
Ein Info Screen ist ein Bildschirm am Empfang oder Werkstor, der Informationen anzeigt, ohne dass ihn jemand bedient. Er läuft dauerhaft und wechselt selbstständig durch seine Inhalte — etwa Begrüßung, Anwesenheit, unfallfreie Tage und betriebliche Hinweise. Anders als das Check-in-Terminal, an dem sich Besucher aktiv anmelden, ist der Info Screen rein passiv.
Was kann man auf einem Info Screen anzeigen?
Üblich sind Begrüßung mit Firmenname und Logo, die Zahl der aktuell anwesenden Personen, unfallfreie Tage, Wetter und Uhrzeit sowie betriebliche Hinweise wie Anlieferzeiten oder die nächste Betriebsversammlung. Dazu lassen sich eigene Bilder, Imagefilme oder Sicherheitsvideos einspielen.
Braucht ein Info Screen spezielle Hardware?
Nein. Ein Info Screen läuft auf jedem Smart-TV oder Bildschirm mit Browser; oft genügt ein handelsüblicher Fernseher mit kleinem Media-Stick. Ein eigener Rechner oder proprietäre Signage-Hardware ist nicht nötig, weil die Anzeige aus dem Browser kommt.
Ist es datenschutzkonform, Besucher auf einem Bildschirm anzuzeigen?
Namen anwesender Besucher gehören nicht offen auf einen öffentlich sichtbaren Bildschirm — das wäre eine unbefugte Offenlegung personenbezogener Daten. Datenschutzfreundlich ist die Anzeige als Zahl statt Namen, etwa „24 Personen auf dem Gelände". So bleibt die Information sichtbar, ohne Einzelne preiszugeben.
Worin unterscheidet sich der Info Screen vom Check-in-Terminal?
Am Check-in-Terminal meldet sich der Besucher aktiv an: Sprache wählen, Daten eingeben, Unterweisung bestätigen, unterschreiben. Der Info Screen wird nicht bedient, sondern zeigt Informationen für alle, die vorbeikommen. Beide können nebeneinander laufen — das Anmelde-Tablet an der Theke, der Info Screen an der Wand.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob und wie personenbezogene Daten auf einem Bildschirm angezeigt werden dürfen, hängt vom Einzelfall ab; im Zweifel stimmen Sie sich mit Ihrer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.

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